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Deutsches Studentenwerk


Deutsches Studentenwerk - Tipps und Informationen Nr. 9/2011


Aus der Arbeit der IBS und des DSW: Engagierte Studierende gesucht
Aus Hochschulen und Studentenwerken: Barrierefreier Start ins Studium
Studentenwerk Dresden: Beratungsangebot erweitert
Uni Frankfurt: Sensibilisierung mittels Film
etc. etc.


Aus der Arbeit der IBS und des DSW

Engagierte Studierende gesucht

Wer sind die Helden des Hochschulalltags? Das Deutsche Studentenwerk will erneut Studierende auszeichnen, die sich besonders für ihre Mitstudierenden einsetzen. Bis zum 13. Januar 2012 können Studierende oder studentische Teams für den "5. Studentenwerkspreis für besonderes soziales Engagement" nominiert werden. Es winken Preisgelder von 13.000 Euro. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell gefördert.

Ausschreibung des Wettbewerbs "Studierende für Studierende"

Aus Hochschulen und Studentenwerken

Barrierefreier Start ins Studium

Ein Novum gab es bei der Begrüßung der Erstsemester der TU Dortmund: Die Veranstaltung im Signal-Iduna-Park wurde simultan in Deutscher Gebärdensprache gedolmetscht - nicht nur ein symbolischer Schritt für einen barrierefreien Start ins Studium. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Referat Hochschulmarketing.

Infobrief der TU Dortmund

Studentenwerk Dresden: Beratungsangebot erweitert

Seit Beginn des neuen Semesters bietet Lars Müller, Rechtsanwalt beim VdK Sachsen, im Studentenwerk Dresden monatlich eine Rechtsberatung für behinderte und chronisch kranke Studierende an. Vor Ort wird zu Konflikten mit der Krankenkasse oder Rentenversicherung genauso beraten wie zu konkreten Ansprüchen im Studienalltag.

Neu: Behindertenberatung im Studentenwerk

Uni Frankfurt: Sensibilisierung mittels Film

Die Beauftragte für Behindertenfragen der Uni Frankfurt will Universitätsangehörige und Studieninteressierte für das Thema "Studium und Behinderung" sensibilisieren. Dazu hat sie einen elf-teiligen Film mit einer Gesamtlänge von 65 Minuten produziert. Der Film vermittelt Wissenswertes u.a. zu Studienplatzbewerbung, Prüfungsrecht, Parkplatzvergabe, Psychotherapeutischer Beratung und zur Arbeit der Behindertenbeauftragten.

Film: "Studium und Behinderung"

UDE: Beratungsstelle vorgestellt

Der Campus Report der Universität Duisburg-Essen stellt in seiner Ausgabe 2/2011 die Arbeit der Beratungsstelle zur Inklusion bei Behinderung und chronischer Erkrankung vor (s. Seite 18 und 19).

Campus: Report (PDF, 1,7 MB, nicht barrierefrei)

Studentenwerk Aachen als "Behinderfreundlicher Arbeitgeber" ausgezeichnet

Das Studentenwerk Aachen hat das Prädikat "Behindertenfreundlicher Arbeitgeber" des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) erhalten. Mit dieser Auszeichnung würdigt der LVR das Engagement des Unternehmens für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. Gegenwärtig arbeiten im Studentenwerk 10 Prozent schwerbehinderte Mitarbeiter - die gesetzlich vorgeschriebene Beschäftigungsquote beträgt 5 Prozent.

Studentenwerk Aachen erhält „LVR-Prädikat Behindertenfreundlicher Arbeitgeber"

Aus den Bundesländern

Bayern: Treffen der Berater/innen und Beauftragten

Mitte Oktober kamen Berater/innen und Beauftragte für die Belange Studierender mit Behinderungen an bayrischen Universitäten, Hochschulen und Studentenwerken in Würzburg zu einem Erfahrungsaustausch zusammen (s. Tipps und Informationen 8/2011). Das Treffen wurde von KIS, der Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung organisiert. Die Teilnehmenden diskutierten Maßnahmen für eine erfolgreiche Teilhabe behinderter und chronisch kranker Studierender am Studium und fassten diese in einem Forderungspapier zusammen. Das nächste Treffen soll im Frühjahr 2012 stattfinden.

Bericht zum Treffen: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an den bayerischen Hochschulen und Universitäten

Forderungskatalog zur Umsetzung der UN-BRK an bayrischen Hochschulen und Universitäten

Bayern: Bericht der Landesbehindertenbeauftragten

Die Beauftragte der Bayrischen Staatsregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung hat vor kurzem ihren ersten Tätigkeitsbericht vorgelegt. In diesem kritisiert sie u.a. die fehlende Barrierefreiheit der bayrischen Hochschulen sowie die uneinheitliche und zum Teil fehlerhafte Vergabe der Hochschulhilfen durch die Sozialleistungsträger. Sie regte darin eine gesetzliche Stärkung des Amtes der Beauftragten für die Belange der Studierenden mit Behinderung an.

Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung (Tätigkeitsbericht) (PDF, 5,3 MB)

NRW startet Studierenden-Befragung

Wie denken Studierende über ihr Studium in Nordrhein-Westfalen? Wie können die Studienbedingungen verbessert werden? Womit wurden gute Erfahrungen gemacht? Bis zum 21. November 2011 können sich Studierende in NRW zu diesen Fragen äußern - kurz  und knapp in einer Umfrage oder ausführlicher in der Diskussion. Die Ergebnisse der Online-Befragung werden vom Wissenschaftsministerium ausgewertet und sollen in die Gestaltung der nordrhein-westfälischen Hochschulpolitik einfließen.

Besser studieren NRW

Aus Politik und Verwaltung

Anhörung zum Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK

Der Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages führte am 17. Oktober 2011 eine öffentliche Anhörung zum Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention durch. In der Anhörung machten Sachverständige auch auf den Handlungsbedarf aufmerksam, den es im Bereich der Eingliederungshilfe für Studierende mit Behinderungen gibt (s. S. 1233 sowie 1236 des Wortprotokolls).

Ausschuss für Arbeit und Soziales Wortprotokoll (PDF, 232 KB)

Studium und Behinderung in den Medien

FAZ: Berufseinstieg mit Handicap

Die FAZ beschäftigt sich in ihrem Artikel vom 1./2. Oktober 2011 mit den Problemen, auf die Hochschulabsolvent/innen mit Behinderung bei der Suche nach einer Stelle treffen.

FAZ: Berufseinstieg mit Handicap

Hamburger Abendblatt: Studieren mit Behinderung an der HAW Hamburg

Das Abendblatt berichtet über eine Studentin an der HAW Hamburg, die im Rollstuhl sitzt und macht auf die Arbeit des Behindertenbeauftragten der Hochschule aufmerksam.

Hamburger Abendblatt: In Annas Heimat ist Helfen Ehrensache

Verschiedenes

BITV 2.0

Die mehrfach angekündigte Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung nach den Richtlinien für das Web 2.0 ist nun in Kraft getreten. Die BITV 2.0 wurde im Bundesministerium für Arbeit und Soziales erstellt und kann in dessen Informationsportal "einfach teilhaben" nachgelesen werden. Die Verordnung gilt für Webangebote der Bundesbehörden und ersetzt die nach dem Behindertengleichstellungsgesetz beschlossene BITV aus dem Jahr 2002.

kobinet: BITV 2.0 in Kraft

Siemens: Jobs ohne Barrieren

Die Siemens AG wirbt offensiv um Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit, insbesondere der technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fachrichtungen. Mit dem Projekt "Jobs ohne Barrieren" bietet das Unternehmen Studierenden vielfältige Möglichkeiten des beruflichen Einstiegs: sei es durch ein Praktikum, ein Trainieeprogramm oder  als Werkstudent. Auch im Rahmen einer Abschlussarbeit zum Bachelor, Master, Diplom oder einer Promotion können Studierende mit Unterstützung rechnen.

Siemens Flyer (PDF,  2,3 KB)

Siemens: Handicap und Karriere sind kein Widerspruch

Gute Ideen für die Hochschule von morgen gesucht

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Die Junge Akademie haben gemeinsam den Ideen-Wettbewerb "UniGestalten" ausgeschrieben. Gesucht werden kreative Ideen, konkrete Lösungen oder zukunftsweisende Projekte für eine Hochschule für morgen. Der Wettbewerb wendet sich an Studierende wie Hochschulangehörige. Die besten Vorschläge werden prämiert. Ideen können noch bis zum 15. Dezember 2011 online eingereicht werden.

Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.unigestalten.de

Studie zur beruflichen Partizipation behinderter Hochschulabsolventen

Die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit hat eine Studie zur "Beruflichen Partizipation blinder, sehbehinderter und mehrfach behinderter Hochschulabsolventen in Deutschland" vorgelegt. Für die Studie wurden 308 Personen zu ihren Erfahrungen mit Beratung und Vermittlung durch die Institutionen der öffentlichen Arbeitsvermittlung sowie zu ihrer beruflichen Teilhabe befragt. Im Fazit zeigt der Autor der Studie, Dr. Heinz Willi Bach, Handlungsbedarfe im Beratungskontext auf.

Studie: Berufliche Partizipation blinder, sehbehinderter und mehrfach behinderter Hochschulabsolventen in Deutschland – Der Einfluss von Beratung (PDF, 7,2 MB)

Termine

Bochum: "Bestimme Dein Leben selbst - mit Assistenz"

Termin: 24. November 2011 
Ort: Bochum 
Zielgruppe: Studierende mit Behinderung
Veranstalter: AKAFÖ

Das AKAFÖ, das Studentenwerk für die Bochumer Hochschulen, bietet eine ganztätige Veranstaltung zum Thema "Leben und Studieren mit Assistenz".

AKAFÖ: Bestimme dein Leben selbst

Veranstaltungen der BAG Behinderung und Studium

Termin:  November 2011 bis Juli 2012
Veranstalter: BAG Behinderung und Studium e.V.

Die BAG Behinderung und Studium  veranstaltet im nächsten halben Jahr eine Reihe von Workshops. Sie beschäftigen sich u.a. mit der "UN-Behindertenrechtskonvention an Hochschulen", der "Stigmatisierung psychisch beeinträchtigter Studierender", "Hilfsmitteln im Studium" und "ALG II als Sprungbrett nach dem Studium".

Veranstaltungen BAG