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Deutsches Studentenwerk


Tipps und Informationen Nr. 9/2012


Aus der Arbeit der IBS und des DSB.


Seminar der IBS zu Nachteilsausgleichsregelungen

Die IBS veranstaltet für Berater/innen sowie Beauftragte für die Belange der Studierenden mit Behinderung in Hochschulen und Studentenwerken ein Qualifizierungsseminar zum Thema Nachteilsausgleichsregelungen. Es findet vom 29. bis 30. November 2012 in Münster statt. Das Seminar bietet den Teilnehmer/innen die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Instrument der Nachteilsausgleiche und den sich daraus ergebenden Anforderungen an Information und Beratung zu befassen. Es werden aktuelle Daten zur Nutzung und zur Wirksamkeit von Nachteilsausgleichen, rechtliche Regelungen sowie die konkrete Praxis der Gewährung von Nachteilsausgleichen an der Universität Münster vorgestellt. Davon ausgehend soll diskutiert werden, ob die Regelungen und deren Umsetzung mit dem Blick auf Diversität und Inklusion ausreichen.

"Seminar "Nachteilsausgleiche im Licht von Diversität und Inklusion", 29.-30. Novem-ber 2012

Aus Hochschulen und Studentenwerken

Uni Bremen: Projekt "Hindernisparcours Universität"

Die studentische Interessengemeinschaft Handicap der Uni Bremen hat in einem Ausstel-lungsprojekt bauliche Barrieren und strukturelle Defizite dokumentiert, die sich als Hinder-nis im Studium erweisen. Die Exponate wurden an verschiedenen Orten auf dem Universi-tätscampus gezeigt, um so die gesamte Hochschulöffentlichkeit für die Belange der Stu-dierenden mit Beeinträchtigungen zu sensibilisieren. Jetzt liegt auch der Katalog zur Aus-stellung vor. Er kann unter kis@uni-bremen.de bestellt werden. Die Aktion soll fortgesetzt werden.

Katalog und Informationen zum Projekt "Hindernisparcours Universität"

Aus den Bundesländern

NRW: Landesaktionsplan veröffentlicht

Der Aktionsplan der Landesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention "Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv" umfasst mehr als 100 Maßnahmen und Vorhaben aus allen Ressorts. Im Hochschulbereich sieht der Akti-onsplan u.a. vor, dass das "Inklusionsprinzip" in die Ziel- und Leistungsvereinbarungen mit den Hochschulen aufgenommen werden soll. In einem ersten Schritt sollen die Hochschu-len dazu verpflichtet werden, vollständige "Konzepte zur Inklusion schwerbehinderter Stu-dierender im Studium" zu erstellen. Mittelfristig will das Ministerium ein Konzept "Behindertengerechte Hochschule" vorlegen. Des Weiteren sollen die Beratungsangebote verbes-sert und mehr Teilzeitstudiengänge angeboten werden.

Landesaktionsplan "Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv (PDF, 2,5 MB, nicht bar-rierefrei)

Verschiedenes

Publikationen zum Thema "Studium und Behinderung"

Neu verfügbar sind zwei Dissertationen zum Thema "Studium und Behinderung". Birgit Rothenberg untersucht in ihrer nun veröffentlichten Arbeit die Umsetzung des Selbstbe-stimmt Leben-Prinzips im Handlungsfeld Hochschule. Sie macht dies am Beispiel der Uni-versität Dortmund in den Jahren 1977 - 2009. Vorgestellt werden u.a. der sog. Dortmunder Arbeitsansatz und seine Umsetzung in den Beratungs- und Serviceangeboten der Univer-sität. Olga Meier-Popa analysiert in ihrer Dissertation "Studieren mit Behinderung" die Ar-beit der Beratungsstelle "Studium und Behinderung" an der Universität Zürich und disku-tiert die Herausforderungen, die sich auf dem Weg zu einem gleichberechtigten und be-nachteiligungsfreien Studium für Menschen mit Behinderung stellen.

Birgit Rothenberg: Das Selbstbestimmt Leben-Prinzip und seine Bedeutung für das Hochschulstudium. Verlag Julius Klinkhardt 2012

Olga Meier-Popa: Studieren mit Behinderung. Peter Lang GmbH, 2012 (PDF, 66 KB, nicht barrierefrei)

Zeitschrift Forschung und Lehre: Studieren mit Behinderung und chronischer Erkrankung

Welche Veränderungen brachte die Bologna-Reform für die Studierenden mit Behinde-rung? Welche Rechtsansprüche haben sie und was meint eigentlich "eine Hochschule für Alle"? Auf diese Fragen antworten Reinhard Lelgemann, Beauftragter der Hochschullei-tung für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten, und Sandra Ohlen-forst, Leiterin der Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, in ihrem gemeinsa-men Beitrag in der Zeitschrift Forschung und Lehre des Deutschen Hochschulverbandes.

Reinhard Lelgemann, Sandra Ohlenforst: Studieren mit Behinderung und chronischer Erkrankung. In: Forschung und Lehre 6/2012, S. 476-478 (PDF, 10 MB, nicht barriere-frei)

Studium und Behinderung in den Medien

Badische Zeitung "Studieren mit Behinderung"

Der Zeitungsartikel berichtet über den ersten "Tag der Vielfalt", den die Universität Frei-burg gemeinsam mit dem Studentenwerk am 16. Juli 2012 veranstaltete. Im Mittelpunkt der ganztägigen Veranstaltung stand u.a. die Schulung von Hochschulangehörigen zu Fragen einer barrierefreien Zugänglichkeit zu universitären Gebäuden, Räumen, Services oder zum Lehrbetrieb.

Badische Zeitung: Studieren mit Behinderung

Informationen zum "Tag der Vielfalt"

horus: Europa, USA, Lateinamerika... - Auslandserfahrung nutzt blinden doppelt

In horus, den Marburger Beiträgen zur Integration Blinder und Sehbehinderter, berichtet der blinde Malte Oehlmann über sein zweisemestriges Studium an der Universidad de Salamanca in Spanien und die Vorteile, die ihm das seiner Meinung nach bei der Suche nach einem Arbeitsplatz brachte.

horus 2/2012

Termine

BHSA Tagung 2012

Termin: 29. - 31. September 2012 Ort: Lüneburg Zielgruppe: Mitglieder der BHSA, Interessierte Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen e.V. (BHSA)

Auf der Jahrestagung der BHSA sollen der Stand der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention diskutiert und die Ergebnisse der ersten Datenerhebung des Deutschen Studentenwerks zur Situation Studierender mit Behinderung vorgestellt wer-den. Davon ausgehend soll überlegt werden, was nötig ist, um Menschen mit Hörbehinde-rung im Bereich Studium und Beruf gleichberechtigte Chancen zu ermöglichen.

Informationen zur BHSA-Tagung

Ihr Team der IBS

Deutsches Studentenwerk Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) Monbijouplatz 11 10178 Berlin

Tel.: 030 / 29 77 27 -64 Fax: 030 / 29 77 27 -69 E-Mail: studium-behinderung@studentenwerke.de



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