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Mutationen - Veränderungen im Erbgut



Durch die Vererbung werden die vorhandenen Gene immer neu gemischt. Aber die Gene selbst können sich ebenfalls verändern, man nennt das Mutation. Mutationen treten spontan, das heißt ohne Grund auf, können aber auch durch Strahlung oder manche giftigen Chemikalien ausgelöst werden. Findet eine Mutation in einer Keimzelle (Ei- oder Samenzelle) statt, kann das Auswirkungen auf die Nachkommen haben.

Ist das veränderte Gen rezessiv, wird die Veränderung oft über Generationen hinweg nicht bemerkt. Nur wenn beide Eltern Träger der gleichen Mutation sind, können deren Kinder ein verändertes Merkmal aufweisen. Das ist der Grund weshalb man seine Verwandten nicht heiraten darf. Verhält sich das mutierte Gen dominant, kommt es bereits in der ersten Trägergeneration zu Veränderungen.

Eine solche Veränderung kann als Krankheit empfunden werden oder sogar zum Tod führen. Andererseits kann sie auch von Vorteil sein. Eine Giraffe, die einen besonders langen Hals hat, kann Blätter erreichen, die für andere Tiere zu hoch hängen. Sie wird mehr zu fressen finden, gesünder sein und sich zahlreicher vermehren. Aus diesem Grund bekamen die Giraffen so lange Hälse. Man bezeichnet das als Evolution. Ohne Mutationen hätten sich keine Tierarten und auch der Mensch nicht entwickeln können. Wir alle tragen unzählige Mutationen in unserem Erbgut.